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Kondolenzbuch Steffen Bigalke

Kondolenz von Eckhard Wolfgramm aus Salow

Großes Schachherz schlägt nicht mehr

Am Wochenende noch meinen eigenen Geburtstag feiernd, machte ich am gestrigen Montagvormittag einen Scherz, jetzt läuft meine Zeit bald ab. Am Nachmittag wird aus Spaß bitterer Ernst. Im Untergeschoss des Hauses am Schreibtisch sitzend hörte ich dass Egon oben die Treppe hinunter geht und etwas zu Petra sagte, woraufhin diese mit zitternder Stimme zu mir rief „Steffen Bigalke ist tot“. Das kann nicht sein, das kann nicht sein entgegnete ich laut. Petra und Egon kamen zu mir und sie sagte „Doch das stimmt, Egon hat eben auf seinem Handy die Nachricht erhalten“. Egon heult, ich heule mit, Petra hat einen versteinerten Blick. Theo ist noch in der Schule und hat anschließend Tennistraining. Als Petra ihn zu 17:30 Uhr abholt und im Auto erzählt was passiert ist, weint Theo gleich. Zu Hause angekommen geht er auf sein Zimmer und lässt seinen Tränen weiter freien Lauf. Am späten Abend kommt Theo in die Küche und fragt, weil er es überhaupt nicht fassen kann, „Und er kommt jetzt nicht mehr wieder?“.
Steffen war nicht nur Trainer, sondern auch ein Freund und Vertrauensperson. Er hatte Vertrauen in seine Schützlinge, bildete mit ihnen eine Mannschaft in der Bezirksklasse, sie zahlten das entgegengebrachte Vertrauen zurück und wurden mit ihm gemeinsam Meister. Steffen war noch viel zu jung um von uns zu gehen.
Wenn diese Zeilen von mir auf einem Blatt Papier geschrieben wären, dann wäre es jetzt sehr feucht.

Eckhard Wolfgramm und Familie
Salow, 27.09.2016

Kondolenz von Uwe Bremer aus Torgelow

Der SAV Torgelow steht unter Schock.
Unser Verein verliert mit Steffen einen Trainer, Betreuer und Vereinskameraden der ganz viel Zeit in die Kinder- und Jugendarbeit investiert hat und viele Erfolge für unsere Schachfreunde für unseren kleinen Verein erspielt hat. Es wird ganz schwer sein Steffen zu ersetzen. Wir werden ihn ewig in Erinnerung behalten und seine Leistungen ehren.

Uwe Bremer (Vors. SAV Torgelow)

Kondolenz von Michael Ehlers aus Rostock

Niemals geht man so ganz

Die Nachricht von Steffens Tod hat mich paralysiert. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf, dreht sich ungläubig und unaufhörlich in mir die Frage nach dem Warum.
In tiefer Trauer denke ich an Steffens sympathische Art: Selbstlos, ehrlich, aufrichtig, immer einen lustigen Spruch auf den Lippen, für alle Vorhaben begeisterungsfähig, zuverlässig, fleißig.
Wann immer ich Steffen angerufen habe, konnte ich mich auf ein offenes und ergebnisreiches Gespräch freuen. Er hat aus seinem Herzen nie eine Mördergrube gemacht, was ich immer als unglaublich angenehm empfunden habe.
Ich habe Steffen immer für seine Einstellung am Brett bewundert. Er war stets perfekt vorbereitet, ein absoluter Teamspieler und ein großer Kämpfer. Ich bin dankbar, dass ich viele Jahre in Pokal und Liga mit ihm zusammen spielen durfte.
Auch wenn Steffen uns nun viel zu früh verlassen hat, wird er noch lange Teil der Mannschaft bleiben, in der ich spiele.

Kondolenz von Ralf Kriese aus Wackerow Greifswald

Erschüttert und tief betroffen habe ich diese Nachricht aufgenommen. Steffen, das war für mich der Mann, der....
- ein hervorragender Organisator war, auf den man sich stets felsenfest verlassen konnte.
- ein leidenschaftlicher Kämpfer für das Schach in MV, ganz besonders im Jugendbereich war.
- eine netter Kumpel war, mit der man unbeschwerte Stunden verbringen konnte.
- eines der Erfolgsgeheimnisse des SAV Torgelow war.
- ein guter, ehrlicher Freund war, dem man bedingungslos vertrauen konnte.

Rund 30 Jahre sind wir schachlich gemeinsam einen langen Weg zusammen gegangen. Dein Weg ist in dieser Welt nun beendet. Du wirst mir sehr fehlen
Ruhe in Frieden.